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20 Prozent weniger Gasverbrauch in unserem Ofen im Werk Haida

Durch die Optimierung der Trocknungsprozesse im Ofen im Werk Haida ist es uns gelungen, den Gasverbrauch um rund ein Viertel zu reduzieren. Weitere Einsparungen sind möglich.

Die Trocknung der Quarzsande und –kiese bis zu einer Restfeuchte unter 0,1 % ist ein integraler Teil des Produktionsprozesses im Werk Haida. Dort gibt es zwei große mit Gas betriebene Trocknungsöfen – einen für Sand mit einer Körnung zwischen 0 – 2 mm und einen für Sand und Steine bis 16 mm. Im zweiten Halbjahr 2022 wurde ein Projekt zur Optimierung der Trocknungsprozesse gestartet, um die geforderte Restfeuchte mit minimalen Energieeinsatz zu erzielen. Am Projekt beteiligt waren ein Ingenieurbüro und ein Team des Werks Haida mit dem technischen Leiter, dem Werksleiter und Mitarbeitern aus dem Bereich Trocknung und dem internen Labor.

Von umfangreichen Messungen zu wirkungsvollen Maßnahmen

Im ersten Schritt wurde der Ist-Zustand durch den Einbau verschiedener Messinstrumente und Sensoren in der Anlage über einen längeren Zeitraum aufgenommen und ausgewertet. Aus den Ergebnissen leitete das Projektteam einen Maßnahmenplan ab. Alle technischen Änderungen konnten durch eigene Mitarbeiter der Trocknung und Instandsetzung in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro umgesetzt werden. Durch werksinterne Versuchsreihen und Kontrollmessungen der Produktfeuchte im eigenen Labor gelang es, den Gasverbrauch insgesamt um rund 20 % zu senken.

Die intensive Arbeit an der Anlage und der Einbau einer neuen Steuerung haben es darüber hinaus ermöglicht, neue Optimierungspotenziale zu identifizieren. In den kommenden Monaten wird das Team im Werk Haida an vielen Stellschrauben drehen und Produktionsprozesse umstellen, um die Energieeffizienz der Öfen noch weiter zu optimieren.